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Freidenker-Blog 2014 1
 
 

Freidenker bei der Regierung


Von links: Ronald Bilik, Alice Cepicky-Siener, Muna Duzdar, Gerhard Engelmayer und Thomas Gremel

Freidenker bei der Regierung im Bundeskanzleramt:

Erstmals in der Geschichte der Freidenker werden sie mit ihren Anliegen von der Regierung gehört. 
Im Bild die Staatssekretärin für Kultusfragen Mag.a Muna Duzdar mit einer Delegation der Freidenker. Muna Duzdar ist eine gute Zuhörerin. Das Gespräch fand in einer sehr angenehmen und lockeren Atmosphäre statt. Es ging zunächst um die Darstellung der Geschichte und der Situation der Freidenker und um die Möglichkeiten, den Freidenkern jenes Gewicht zu geben, das ihnen aufgrund der demografischen Situation und ihrer jahrzehntelangen freiwilligen Arbeit im Dienste der Säkularität zusteht.
Staatsekretärin Muna Duzdar zeigte großes Interesse an den Aktivitäten der österreichischen Freidenker und brachte unseren Anliegen viel Verständnis entgegen. “Wir bleiben in Kontakt.”, regte sie weiteren Dialog an.



IGGIÖ - schlauer Schachzug

 

Wie wichtig unsere Religionskritik ist, sieht man an folgendem Beispiel,
denn darum kümmert sich niemand:

Unbemerkt von der Öffentlichkeit und auch von den Islamkritikern ist
der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ)
ein schlauer Schachzug gelungen.

Bekanntlich werden die Daten der Kirchenmitglieder in Österreich von den
Meldeämtern verwaltet. Die Eintragung des Religionsbekenntnisses ist am
Meldezettel vorgesehen und die Kirchen erhalten diese Daten dann übermittelt,
man braucht selber keine Mitgliederkarteien zu verwalten. 

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IHEU Newsletter on terrorism





Where does humanism stand at a time of crisis?

IHEU President Andrew Copson

Despair, even apocalyptic pessimism, would be an easy response to the state of the world. The news agenda globally is dominated by terrorism. Afghanistan, Iraq, Nigeria, Pakistan and Syria are far and away the most targeted nations (in 2014, 78% of the deaths and 57% of all terrorist attacks occurred in these five countries, and they remained the top five "highest impact" countries in 2015). Bangladesh has regressed from relative safety into a frequent target in just a few years. Leading European nations such as France and Germany have been targeted repeatedly and grotesquely.

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Treffen mit Team Freiheit



Das befreundete Team Freiheit aus Graz stellte ihre
Bildungsititiative 
"Friede ist kein Wintergarten"
vor. 

Es geht bei dem Projekt um die Vermittlung von humanistischen Werten, auf denen Europa beruht, an Jugendliche im Alter bis 16 Jahren. Mittlerweile ist das Projekt großartig gediehen und das Team Freiheit hat Testimonials, Videos, Webseite und alle möglichen Drucksachen entwickelt. Dazu gibt es ein hervorragendes Lied mit dem gleichen Namen als give-away. Jetzt sind Lehrer aufgerufen, Interesse für das Projekt zu zeigen und die Show auch in ihrer Schule einzuführen. 
Wir werden das Projekt unterstützen. In welcher Form steht noch nicht fest. 


World Humanist Day

Wir wünschen Euch einen inspirierenden, friedlichen und fröhlichen Welt Humanisten Tag! 


Freidenker treffen den Abg. z. NR der ÖVP Mag. Wolfgang Gerstl

Am Freitag den 10.6. traf Vorsitzender Engelmayer den Abgeordneten z.NR. Mag. Wolfgang Gerstl. Dabei ging es vornehmlich darum die gegenwärtige politische Intiative der Freidenker darzulegen. Die Freidenker sehen sich politisch als Vertreter von konfessionslosen und atheistischen Menschen.

Diese Menschen fühlen sich aufgrund der rechtlichen Stellung und wegen der Privelgien aller Religionsgemeinschaften diskriminiert. Gerstl argumentierte, dass jeder die Freiheit hat, Verbände zu gründen, auch konfessionsfreie. Daher war es wichtig, von seiten der Freidenker darzulegen, in welch vielfältiger Weise Konfessionsfreie und Humanisten, anders als z.B. in Bayern, in ihrer Entfaltungsmöglichkeit eingeschränkt werden, schon allein wegen ihrer Ungleicheit im Hinblick auf ihre rechtliche Stellung. Freidenker sind nur eine Verein. Bekenntnisgemeinschaften sind Körperschaften öffentlichen Rechts.

Dafür zeigte der Abgeordnete Verständnis und riet uns zu einer entsprechenden Beantragung, was wir auch in nächster Zeit tun werden.

 

Insgesamt ist das Gespräch sehr fruchtbar gewesen und zeigt, dass man auch mit Leuten reden soll, die politisch nicht unbedingt genau auf unserer Linie liegen. Dabei stellte sich heraus, dass sich auch in der ÖVP die Zeiten geändert haben und sie eine Partei ist mit einem großen Spektrum, in dem auch Konfessionslose und Humanisten eine gewisse Heimat finden können. Was uns trennt ist der Bezug auf die christlichen Wurzeln, während der Freidenkerbund der Meinung ist, dass die Wurzeln des Abendlandes im korrekten zeitlichem Abstand gesehen werden muss. Da liegt uns die Aufklärung viel näher als das Christentum und sie macht das aus, was heute an unserer Gesellschaftaft - anders als 1683 - verteidigenswert ist.


Europäische Humanisten Treffen in Malta


Österreich präsentierte gemeinsam mit Schottland und Italien die ersten Ergebnisse des Secular Index (SI) bei der Internationalen Generalversammlung der Europäischen Humanistischen Föderation in Malta.

Wir traten dafür ein, dass die EHF Aktionen substanziell, alleinstellend, relevant und langfristig sind, so wie der SI.

Gleichzeitig haben wir den nächsten Schritt des SI vorgestellt, nämlich die Homepage secularschools.org, (noch nicht online), die es Eltern ermöglicht, säkulare Schulen zu finden und bewertet zu sehen.



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Freidenker treffen Grün Abg. Dr. Wolfgang Zinggl am 27. April 2016


 
https://www.parlament.gv.at/POOL/BILDER/33367/3336704_500.jpg  Dr. Wolfgang Zinggl

Das Gespräch verlief in einem sehr freundschaftlichen Ton.  Dr. Zinggl ist der festen Überzeugung,

dass Säkularität der Weg ist, der zu gehen ist, aber dass Behutsamkeit angesagt ist. Wir werden

in weiteren Gesprächen versuchen,  die Grünen zu gemeinsame Aktionen zu bewegen. Wir haben
in den Grünen immerhin eine politische Partei, die Säkularität in den Statuten stehen hat:

Werte existieren nicht a priori, sind nicht von weltlichen oder göttlichen Mächten vorgegeben und
damit nicht absolut zu setzen. Wir stehen Versuchen, geschlossene Weltbilder anzubieten oder
eine absolute Wahrheit zu verkünden, mit großer Skepsis gegenüber.

Presseaussendung vom 14.4.2016

Der politische Islam gehört nicht zu Europa

Freidenkerbund: Positionsbestimmung gegen neue doktrinärer Zwänge / Fundament Europas ist rationales Weltbild

Wien, 12. April 2016 – In einer abendlichen Tagung befasste sich der Österr. Freidenkerbund mit den aktuellen, von fanatischen Moslems verursachten Problemen; einleitend referierte Amer Albayati über sein neues Buch „Auf der Todesliste des IS".

Der Freidenkerbund lehnt aufgrund seines Eintretens für ein rationales Weltbild grundsätzlich alle Religionen als Welterklärungen ab.  „Basierend auf unserer humanistischen Überzeugung treten wir jedenfalls für die Religionsfreiheit ein. Dieses Menschenrecht wurde - wie die meisten Menschenrechte - gegen den erbitterten Widerstand der Kirche erkämpft und stellt im Sinne der Meinungsfreiheit ein essentielles Element der demokratisch-pluralistischen Ordnung dar“, ruft Dr. Gerhard Engelmayer in Erinnerung. Gerade deshalb ist zum Beispiel allen Entwicklungen und Anmaßungen hin zu einer doktrinären Aufsicht von religiösen Fanatikern, wie kürzlich wieder in Wien als eine Art „Religionspolizei“, entgegenzutreten. Die rechtliche Grundlage dafür ist an sich ausreichend. Gerade vor derartigen Auswüchsen sind ja viele Menschen nun aus ihren Heimatländern geflohen; sie gilt es gerade auch in dieser Hinsicht in Schutz zu nehmen.

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Treffen mit Regierungsvertreter

Klubobmann Mag. Schieder mit Delegation 
der Freidenker Dr. Engelmayer und Dr. Cars
   



Am Montag, den 4. 4. 2016 empfing der Klubobmann der SPÖ Mag. Andreas Schieder eine Abordnung der Freidenker im Parlamant. Das Treffen fand in einer sehr herzlichen Atmosphäre statt. Der Chef der größten Fraktion im Parlament wurde über die Lage der Humanisten in Österreich und in Europa informiert und der Nachholbedarf in Österreich herausgearbeitet. Während es in Nord- und Westeuropa humanistische Schulen, Akademien, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen gibt, ist dies in Österreich noch nicht einmal im Ansatz der Fall. 

Ein Fahrplan zur Änderung dieser Situation wird seitens der Freidenker erstellt werden. 

Mitgliederversammlung Ergebnis


Mitgliederversammlung der FreidenkerInnen Österreichs vom 11.März 2016

Die Mitgliederversammlung hat am 11.März ordnungsgemäß stattgefunden und der neue Vorstand ist mit großer Mehrheit gewählt worden: 

Gerhard Engelmayer, Vorsitzender
Ronald Bilik, stv. Vorsitzender und stv. Schriftführer
Alice Cepitzky-Siener, stv. Vorsitzende und Kassierin
Sepp Rothwangl, Schriftführer
Mimi Pfeiffer, stv. Kassierin
Georg Barta
Hans-Christian Cars
Thomas Gremel
Patrick Kloiber
Martina Laszakovits
Thomas Mayr

Weitere Funktionen:

 

Rudolf Biwald, Rechnungsprüfer

Klaus-Peter Chan, stv. Rechnungsprüfer

 

Dem scheidenden Vorstand wurde für die Jahre 2014 und 2015 die Entlastung erteilt, nachdem der Rechnungsprüfer Rudolf Biwald die Abschlüsse dieser Jahre ohne die geringste Beanstandung genehmigt hat. 

 

Zwei Anträge wurden genehmigt:
1. Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 45,-- p.a. ab 2017
2. Mitgliederversammlung jährlich statt alle zwei Jahre


freidenker.at, 12.03.2016 - published by G. Engelmayer

Wo ist Gott?


atheisten-info.at, vom 10.03.2016


"Wenn es um den Sinn des Lebens geht, stehen sich Religion und Wissenschaft meist als Widersacher gegenüber. Völlig zu Unrecht, findet Martin Nowak, Professor für Evolutionsbiologie in Harvard. Ein Gespräch über sein Vertrauen in Gott und in die Naturgesetze"


So wird ein Interview aus ZEIT Wissen Heft Nr. 1/2016 eingeleitet, das von der ZEIT am 4. 2. 2016 online gestellt wurde, Andreas Lebert und Christian Schwägerl befragen den in den USA tätigen österreichischen Evolutionsbiologen Martin Nowak, der sowas von tiefgläubig ist, das unsereinem vor lauter Kopfschütteln ganz schwindlich wird.

Darum wieder einmal religiöse Thesen und atheistische Gegenthesen (die Fertigstellung hat bis 10.3. gedauert!):

weiterlesen auf atheisten-info.at (PDF)


freidenker.at, 10.03.2016 - published by init

Merkels Problem - Das Klischee von der Moschee: Gläubige sind gut!

merkelannewill2   
 Die Raute ist der Ansatz zum Beten  

Merkels Suada war imposant, kein Zweifel. Da hat sie einen klaren Gedankenzug aufgetischt, die Physikerin. Wir alle ahnen, dass da irgendwo ein Denkfehler drin ist, sonst wäre nicht halb Europa gegen sie. Aber wo? Irgendwo gibt es eine Prämisse, die hakt. Ich denke, aus humanistischer Sicht ist es einfacher den Fehler zu finden, als aus der Perspektive der Pastorentochter.

Merkel geht davon aus, dass Gläubige gut sind, weil angepasst.

Bekannt ist ihr Ausspruch: „Ein frommer Muslim in der Moschee ist mir lieber als ein besoffener Atheist im Freudenhaus.“

Dieses schlichte Klischee von der Moschee kann Europa an den Rand des Abgrunds bringen.

 

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Offener Brief an Chefredakteur Dr. Helmut Brandstätter, KURIER

Diskussions-Veranstaltung „Religion“ am Montag, den 22.2. 16.

 

 

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Dr. Brandstätter,

 

Ich war bei Ihrer Diskussions-Veranstaltung „Religion“ im Raiffeisenhaus am Montag, den 22.2. 16.

Ich finde es großartig, dass der Kurier, den ich sehr schätze und den wir seit Jahrzehnten abonniert haben, diese Veranstaltungen macht. Der Kurier wird auch unter Ihrer Leitung immer besser!

 

Zu dieser speziellen Veranstaltung kann man Ihnen nicht gratulieren.

Es mag sein, dass Sie sich insgeheim gefreut haben, dass die Diskussion so friedlich und ruhig über die Bühne ging. Das ist aber gleichzeitig das Zeichen, dass so ein Set-up sinnlos ist. Die Orthodoxen in den Religionen verstehen sich untereinander blind, wie wir an diesem Abend wieder gesehen haben. Jeder weiß wieviel sie alle trennt, jeder weiß, dass die Religionen Trost spenden, aber um welchen Preis? Ihr Glaube hat Millionen an Opfern gefordert und welcher Hass ist über die Jahrhunderte ausgestreut und geschürt worden, speziell zwischen Christen und Juden, weil Jesus von den Juden „ermordet“ wurde.

 

Ich gehe einmal  davon aus, dass der Kurier nicht Religionen verbreiten will, sondern sich in den Dienst der säkularen Gesellschaft stellen will,

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Buchtipp3

 

                                

Auf der Todesliste des IS: Ein Islam-Insider & Reformer als bedrohter Warner vor Radikalismus und Terror

Auf die Todesliste des IS brachte Amer Albayati sein Eintreten gegen Radikalismus und Terror, für Freiheit, Menschenrechte und einen liberalen Islam europäische Prägung. Dennoch verfolgt er trotz 15 Morddrohungen unbeirrt sein Ziel. Seine Geschichte rüttelt auf. Sie ist ein Aufruf zu Wachsamkeit und ein mutiges Bekenntnis zu Aufklärung, Demokratie und Friedfertigkeit. Dieses Buch zeigt uns nicht nur die Wurzeln des Dschihadismus und Terrors, sondern auch Auswege aus dem Dilemma der westlichen Welt.

  • Verlag: Seifert-Verlag (12. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902924543
  • ISBN-13: 978-3902924544

 


























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