2010

Großes Sommerinterview mit Gerhard Streminger

Gerhard Streminger

BAD RADKERSBURG. (hpd) Ein Gespräch mit dem Philosophen Gerhard Streminger über David Hume, Adam Smith, Marktwirtschaft, Religionskritik und auch darüber, warum Streminger meint, dass man von der britischen Kultur durchaus noch immer etwas lernen könne, beispielsweise, ein guter Verlierer zu sein.

hpd: Herr Streminger, Sie haben einen starken Bezug zu England und, wie Sie einmal gesagt haben, das Glück gehabt, sehr früh David Hume für sich und für die Philosophie des deutschen Sprachraums zu entdecken, der bis dahin hier noch nicht so bekannt war.

Streminger: (lacht) Sie sollten davon erzählen, Sie können das doch viel besser.

hpd: (...) Also fangen wir dann einmal an. Wenn ich in Ihre Biographie schaue und dann lese, Stipendium des British Council als Student, David Hume als Hauptforschungsgebiet, Glen, ein schottischer Hirtenhund als Begleiter im Alltag, ... das sieht alles sehr anglophil aus.

Streminger: Ja, ist es auch. Wir können, davon bin ich überzeugt, von der britischen Kultur immer noch Einiges lernen. Herausragend für mich war und ist die Beschäftigung mit David Hume. Gemeinsam mit Isaac Newton und Charles Darwins gehört er ja zum klassischen Dreigestirn der führenden Intellektuellen Großbritanniens. Ich habe einige Ideen Humes beinahe zufällig während meines Studiums in Graz kennen gelernt. Dann bin ich nach Großbritannien gegangen, um meine Kenntnisse zu vertiefen und habe dort zuerst in Edinburgh studiert, dann in Oxford.
 

Weiterlesen auf: http://hpd.de/node/9917 (Teil 1) und http://hpd.de/node/9935 (Teil 2) und http://hpd.de/node/9963 (Teil 3).

 

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