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Humanistische Gemeinschaft

Politik

Trennung von Staat und Religion fehlt in der Verfassung

Politischer Wille ist vorhanden und erfreut sich breiter Zustimmung

Diskriminierung von Atheisten im öffentlichen Leben

Beispiel: Bei Einstellungsgesprächen werden nach wie vor Menschen nach ihrem Bekenntnis gefragt. Viele potenzielle Mitglieder geben an, dass sie Nachteile im Berufsleben fürchten, wenn eine Mitgliedschaft bei den Freidenkern bekannt wird.

Verwaltung: Die Regel ist, dass die katholische Kirche eine Ausnahme bekommt. Ausnahmen für die katholische Kirche sind zahllos.

Beispiel: Alle müssen eine Registrierkasse haben, ausgenommen die katholische Kirche bei Kirchenfesten.

Förderung des Marketings der katholischen Kirche ist nicht Sache des Staates

Beispiel: Absetzbetrag des Kirchenbeitrages (KB bis 400,–€). Der gesamte Steuernachlass macht den ungeheuren Betrag von über 100 Millionen aus. Beispiel: Letzte Steuersenkung, Gegenfinanzierungen betrafen alles, nur nicht die katholische Kirche

Diskussionen über Steuereinsparungen

Gegenfinanzierungen betrafen alles, nur nicht die katholische Kirche.

„Kirchenrecht“, das schafft einen „Staat im Staat“

Beispiel: Installierung einer kircheneigenen Missbrauchskommission anstatt Übergabe an die Justiz.

Steuerliche Vorteile und Subventionitis im Bereich katholische Kirche auf allen Ebenen (Bund, Land Gemeinde)

Beispiel: Subventionen in Millionen-Höhe, nachzulesen im Buch „Gottes Werk und unser Beitrag“ von Frerk/Baumgarten

Überreste aus einer Zeit kultivieren, in der die katholische Kirche und der Staat eins waren

Beispiel: Konkordat (aus faschistischer Zeit), ein spezieller Vertrag zwischen Österreich und dem Vatikan. Das Konkordat ist ein Quasi-„Staatsvertrag“, der die Autonomie Österreichs in kirchlichen Belangen einschränkt.

Diskussionen über Steuereinsparungen betreffen alle Bereiche, außer bei der katholischen Kirche

Gegenfinanzierungen betrafen alles, nur nicht die katholische Kirche.

Privilegien beim Datenschutz

Die katholische Kirche hat Zugriff auf amtliche Meldedaten ihrer Mitglieder.

Privilegien Explosion

Alle Privilegien müssen bald auch dem Islam und anderen großen Religionen wie den Evangelikalen zugestanden werden!

Kirche als schlechte Arbeitgeberin

Neben niedrigen Löhnen erlässt sie Vorschriften für das Privatleben ihrer Mitarbeiter.

Diskriminierung von Kindern

Religionsunterricht führt zu unnötiger Diskriminierung von Kindern nach religiösem Bekenntnis der Eltern und verhindert einen einheitlichen, dem Bildungsauftrag verpflichteten Ethikunterricht. Führt zu Verschwendung von wertvoller Unterrichtszeit.

Unkontrollierte Bildungsinhalte

An öffentlichen Schulen werden die Religionslehrer vom Staat bezahlt, unterstehen aber dem kirchlichen Dienstrecht. Die Lehrinhalte unterliegen keiner staatlichen Kontrolle.

Stille Subventionen an die katholische Kirche – der Image-Fruchtgenuss geht an die katholische Kirche

Die Caritas ist der einzige Imageglanzpunkt der katholischen Kirche. Sie wird fast zur Gänze von der öffentlichen Hand und von Spenden, nicht aber von der katholischen Kirche finanziert. Die Erhaltung katholischer Privatschulen und Kindergärten erfolgt überwiegend aus Steuergeldern. Andere Privatschulen müssen fast alles selbst finanzieren.

Theologische Fakultäten werden vom Staat bezahlt. Die Lehrinhalte sind nur einer Sache verpflichtet, nämlich der katholischen Kirche, und sie sind daher per definitionem nicht „Wissenschaft“. Sie haben daher auf einer Universität nichts zu suchen.

Der ORF ist verpflichtet, religiöse Sendungen auszustrahlen und berichtet einseitig religiös. Dadurch entgehen dem ORF Einkünfte in Millionenhöhe.

Missionierender Unterricht in anderen Fächern wie Musik und Deutsch.

Angehörige der katholischen Kirche sind von der Stellungspflicht und vom Wehrdienst befreit.

Die Gehälter von Militärseelsorgern und des Militärbischofs werden vom Staat bezahlt.

Freidenker Österreich