Freidenker Österreich
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Säkuläre Feiern

Kinder stehen Taufe, Beschneidung und
anderen überkommenen Traditionen
skeptisch gegenüber

Kinder-Willkommensfeiern

Jungen Erdenbürgern die Denkweise schon als Baby aufzuzwingen ist gegen das Menschenrecht der Religionsfreiheit, das auch für Kleinkinder gilt. Dagegen steht zwar das Recht der Eltern auf Erziehung. Fortsschrittliche Eltern gehen mit ihren Rechten im Interesse der Kinder sparsam um und fördern die Rechte der Kinder. Auf Riten braucht man deswegen nicht zu verzichten, im Gegenteil, sie werden umso herzlicher, umso mehr das Kind im Mittelpunkt steht und nicht die Religion oder die Kirche.
Es gibt es eine Willkommensfeier, die wir Freidenker vermitteln.
Derzeit vermitteln wir Profis, die nach unseren Vorstellungen und Vorgaben ein säkuläres Fest ausrichten können. Ein Freudenfest über einen neuen Menschen, ein neuer Versuch der Evolution ein Stück Perfektion zu erreichen. Wir dürfen dabei mitwirken und Zeuge sein.

Eine Feier ohne Punzierung eines jungen Menschen, ohne unverantwortliche Vorentscheidungen zu Mitgliedschaften, keine Einbahnstraße. (Die Taufe ist nach der Kirche ein unauslöschliches Mal, aus dem Islam kann man nur unter Todesandrohung austreten.)

Wichtig ist vor allem, die Taufe als prägendes, unauslöschliches Element zu vermeiden.

Eine Willkommensfeier ist ein Familienfest, das auch nur die Familie und deren Freunde etwas angeht. Ein Zeremonienmeister kann eine feierliche Rede halten und einen Ritus vorschlagen, der der Familie passt. Kirchen und andere Organisationen sollten sich dabei heraushalten und den jungen Erdenbürger nicht vereinnahmen wollen. Wenn er alt genug ist, wird er seine eigene, freie Entscheidung treffen, welches Weltbild für ihn das richtige ist.

Wenn Sie daran Interesse haben, schicken Sie uns ein einfaches mail an info@freidenker.at mit den Daten, wie wir Sie kontaktieren können.

Dabei helfen wir Ihnen gerne.


Verabschiedung

In ganz Nord und West-Europa sind humanistische Begräbnisfeiern gang und gäbe. In manchen Ländern wie dem katholischen Schottland gibt es mehr humanistische Feiern als katholische.
Bei uns in Österreich, der Hochburg der Gegenreformation, sind wir noch nicht so weit. Wir sind erst im Aufbau begriffen.
Wenn Sie an diesem Aufbau mitarbeiten wollen, bitten wir _Sie sich bei uns zu melden. Es gibt dabei durchaus interessante Perspektiven für die Zukunft.


Begräbnisse sind oft für alle Verwandte und Freunde des Verstorbenen eine sehr trauriger, aber auch besonderer Tag.
Es ist daher verständlich, dass die Menschen diesen Tag besonders würdevoll und festlich gestalten wollen. Oft wollen Trauernde den Tag besonders gestalten und nicht die gewöhnlichen Begräbnisangebote in Anspruch nehmen.

Bei der Frage der Verabschiedung wird mehr und mehr klar, besonders im Hinblick auf andere Gegenden und Kulturen dieser Welt, dass es viele Möglichkeiten gibt, diesen Tag und diese Feier zu gestalten. Mitunter sind die Vorstellungen der Menschen vor dem Tod sehr unterschiedlich und individuell, je nach ihrer "Welt-Anschauung". Zu dieser Vielfalt beizutragen, ist unser Anliegen.

Wir können in fachlich professioneller und weltanschaulich korrekter Weise bei Nicht-Religiösen Menschen eine entsprechende Feier vermitteln, beziehungsweise zu einer von anderen organisierten Feier einen entsprechenden rhetorischen und weltanschaulichen Beitrag liefern.

Derzeit vermitteln wir Profis, die nach unseren Vorstellungen und Vorgaben ein säkuläres Fest ausrichten können, bis wir selbst die legalen und organisatorischen Voraussetzungen getroffen haben.

Bei uns kommen keine abgehalfterten Priester mit ihrer insgeheim weiterbestehenden religiösen Einstellung zu Zug, sondern humanistisch gebildete, säkular gefestigte Spezialisten zum Einsatz, die ihrer Feier einen unverkrampften Touch geben.